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Risedronsäure (Actonel): Wirkung und Nebenwirkungen

Was ist bei der Einnahme von Risedronsäure (Actonel®) zu beachten? Mit welchen Medikamenten verträgt sich der Wirkstoff nicht? Und was sind mögliche Nebenwirkungen des sogenannten Bisphosphonats? Diese und weitere Fragen beantworten wir im folgenden Beitrag.

Wirkung

Wie wirkt Risedronsäure (Actonel) gegen Osteoporose?

Risedronsäure (auch als Risedronat bezeichnet, Handelsname Actonel®) gehört zu den sogenannten Bisphosphonaten. Diese Medikamentengruppe wirkt der Demineralisierung des Knochens entgegen und stabilisiert ihn damit.

Worauf muss man bei der Einnahme von Actonel achten, damit es ausreichend wirkt?

Es gibt einige Faktoren, die die Aufnahme von Risedronsäure (Actonel®) über den Darm behindern können. Das gilt zum Beispiel, wenn gleichzeitig zur Actonel®-Einnahme Mineralien wie Kalzium, Eisen oder Magnesium aufgenommen werden. Milch oder Fleisch sollten also nicht zeitgleich gegessen werden.

Generell wird empfohlen, aus diesem Grund Actonel® mindestens eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit einzunehmen, noch besser sind zwei Stunden davor.

Auch bestimmte Medikamente gegen zu viel Magensäure (Antazida) können die Aufnahme und damit Wirkung der Risedronsäure beeinträchtigen.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können unter Actonel auftreten?

Die häufigsten Nebenwirkungen von Actonel® (Wirkstoff: Risedronsäure) sind Schmerzen im Bewegungsapparat und Kopfschmerzen. Insgesamt hängt die Verträglichkeit von Actonel® auch davon ab, welche Dosierung man verschrieben bekommen hat (5mg-Tabletten oder 30mg-Tabletten).

Unter der höheren 30mg-Dosierung kommt es bei 1-10% der Behandelten zu:

  • grippeähnlichen Beschwerden (Krankheitsgefühl, Fieber, Gliederschmerzen)
  • ungewollte Gewichtsabnahme
  • Magen-Darm-Beschwerden (v.a. Übelkeit und Erbrechen)
  • Muskelschwäche
  • nächtliche Muskelkrämpfe (v.a. in den Beinen)
  • Entzündungen der Atemwege oder der Nasennebenhöhlen
  • trockene Augen, Hornhautschädigungen
  • Hörstörungen
  • Entzündung der Speiseröhre (Geschwürsbildung)
  • Ödem-Bildung (Wasseransammlungen in Armen oder Beinen)
  • Darmentzündung

Das alles kann natürlich auch unter der 5mg-Dosierung vorkommen, allerdings seltener. Die komplette Liste der dokumentierten, möglichen Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte dem Beipackzettel. Für alle genannten Nebenwirkungen gilt: Sie können, müssen aber nicht vorkommen. Aber im Zweifel gehen Sie lieber auf Nummer sicher: Wenn Sie derartige Beschwerden entwickeln, suchen Sie am besten kurzfristig Ihren Arzt auf.

Quellen:

  • Beipackzettel Risedronsäure - 1 A Pharma® 35 mg Filmtabletten (2019). Herausgeber: 1 A Pharma GmbH. www.gelbe-liste.de.

Haben Sie eigene Erfahrungen oder eine andere Meinung? Dann schreiben Sie doch einen Kommentar (bitte Regeln beachten).

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